Über mich

Jahrgang 1967, bin ich mit den Hunden meines Onkels groß geworden.

Bereits als Kind konnte ich in Spanien nicht an den unzähligen Straßenhunden vorbeigehen, was meine Eltern regelmäßig zur Verzweiflung brachte, da sie stets um meine Gesundheit ("Hilfe, Ungeziefer !") besorgt waren.
Während der Schulzeit kristallisierte es sich heraus, dass ich gerne Veterinärmedizin studieren wollte.

Praktika in einer Tierarztpraxis und im Bundesveterinäramt zeigten mir, dass die Realität und die Wunschträume einer Jugendlichen jedoch weit auseinander liegen. Ich konnte mir weder vorstellen, Tierversuche bei Pharmaunternehmen durchzuführen, noch Fleischbeschau zu halten oder Tiere aus Massentierhaltung zu betreuen (5.000 Ferkel vor der Auktion zu impfen ist ein Knochenjob und geht an die Substanz, wenn man die armen Tiere in ihrer Panik erblickt). Und auch der Alltag eines Tierarztes beschränkt sich (meist) auf das Behandeln der körperlichen Leiden des tierischen Patienten – ich wollte aber mehr...

Ich sah immer wieder Hunde, die ihren Menschen klar über ihre Körpersprache Dinge signalisierten, die von Ihren Besitzern überhaupt nicht wahrgenommen wurden...
oder Halter, die ihre Hunde einschläfern lassen wollten, weil diese „unerziehbar“ waren. Während sie dies erzählten, schauten mich intelligente Hundeaugen an, die die Reden Ihrer Besitzer Lügen straften...
So entwickelte sich meine wahre Leidenschaft: das Interesse an Verhaltensforschung.

Im "echten Leben" arbeitete ich viele Jahre in einem großen Versicherungskonzern, doch in meiner Freizeit gab es nur Hunde....

Luna

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Ich arbeitete einige Jahre ehrenamtlich im Tierheim Dellbrück, wo sich schnell herausstellte, dass ich eine besondere Zuneigung gerade zu den "schwierigen" Fällen hatte.
Besonders die verschlossenen, teils aggressiven Hunde hatten es mir angetan und es entwickelten sich tiefe Freundschaften.

Diese Hunde bildeten die praktisch Grundlage zu dem, was ich mir im Laufe der Jahre durch Fachliteratur (von A wie Aldington, über B wie Bloch zu T wie Trumler bis hin zu Z wie Zimen) und im Besuch von Seminaren über kynologische (= den Hund betreffende) Themen angeeignet hatte.
Schon lange berate ich andere Hundebesitzer im Umgang mit ihren Vierbeinern und erteile Tipps vor und nach der Anschaffung.

Außerdem besuche ich mit meinen eigenen Vierbeinern Schulklassen, um bereits den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden näher zu bringen.

Schließlich gründete ich 2005 meine > Hundeschule am Königsforst < und setzte so meinen Lebenstraum um.

Des Weiteren bin ich Mitglied in der "Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen e.V."
Für alle Mitglieder ist eine kontinuierliche Weiterbildung bindend. Somit ist gewährleistet, dass die Mitglieder immer auf dem neuesten Stand der Verhaltensforschung sind.

Unsere Familie teilt das Leben mit Paco, einem Rhodesian Ridgeback-Doggen-Mix und Bem, einem Rhodesian-Ridgeback, sowie den beiden Samtpfoten Gina und Jerry.
Und natürlich mit Luna im Herzen.

Mein Lebensmotto frei nach Loriot: „Leben ohne Hunde ist möglich, aber sinnlos!“